Warten aufs Christkind mit Melodien verkürzt – erstmals auch am Marien-Quartier

Musikzug lockt die Besucher in Scharen

Mit dem Musikzug auf das Christkind warten - das gehört für viele Familien zu den Traditionen an Heiligabend. Rund 60 Musiker und Musikerinnen erfreuten mit ihren Instrumenten die unzähligen Besucher. Der Platz rundum das Heimathaus mochte die Besucherschar kaum fassen. Und immer mehr Menschen strömten auf den Museumshof.

Vorsitzender Weiß zeigte sich erfreut. „Ich, nein wir sind einfach fasziniert“, sagte er. Das gemeinsame Konzert der drei Orchester sei immer wieder ein Highlight für die Musiker. Neben dem Hauptorchester war der Musikernachwuchs mit dem Jugend- und dem Einsteigerorchester musikalisch vertreten.

Unter dem Dirigat von Martin Essling brachte der Musikzug die Besucher in Weihnachtsstimmung. Dabei erklangen klassische Weihnachtslieder ebenso wie in Swing oder Beat. Sämtliche Instrumente kamen zum Einsatz. „Nur das Spendenhorn spielt nicht mit, doch darf es gern gefüttert werden“, so Weiß.

Das Konzert Heiligabend gehört seit mehr als 50Jahren zu den Traditionen des Musikzuges. „Hiermit wollen wir einfach danke für die Unterstützung aus der Bevölkerung sagen“, hieß es. Dank gilt aber auch den „Gografen“. Diese Nachbarschaft übernimmt seit Jahren die Bewirtung. Der Erlös aus dem Getränkeverkauf kommt dabei der Jugendarbeit im Musikzug zugute.

Mit Zunahme der Dämmerung hieß es für die Familien langsam den Heimweg anzutreten zur Bescherung.

Zuvor hatte der Musikzug bereits den Bewohnern von Haus Hall, den Altenwohnheimen St. Pankratius, der Berkelaue sowie erstmalig dem Marien-Quartier einen Besuch abgestattet und den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.