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Neujahrskonzert „Welcome 2026“

Gescher. sk.   „Das ist ja Wahnsinn!“ freut sich Markus Weiß, Vorsitzender des Musikzuges und mit ihm das gesamte Orchester. „Welcome 2026“ lautete das Motto eines zweieinhalbstündigen Konzertes unter der Leitung des Dirigenten Martijn Linderhof. Erst nach mehreren Zugaben durften die rund 60 Musiker und Musikerinnen die Bühne verlassen.

Die Tickets für dieses Konzert waren kaum auf dem Markt, als diese auch schon ausverkauft waren. So konnte der Musikzug beruhigt diese Veranstaltung in Angriff nehmen, wie Weiß erzählt. Mit „Procession oft he Nobles“ starteten die Musiker in das Konzert. Dabei brachte das Orchester verschiedene Genres zu Gehör, wie die beiden Moderatoren Vivien Hermeler und Marcel Engbers sagten. Die beiden verstanden es, humorvoll und kurzweilig durch das musikalische Programm zu führen. So ging es mit emotionalen Klängen bei „Amen“ oder schwungvollen Tönen beim „Fantastica“ weiter. „Diese Melodie ist viel zu schön um mitzuklatschen“ meinte der Dirigent und so lauschte man den Walzerklängen beim „Waltz N° 2“ von Dmitri Shostakovich.

Nach einer kurzen Pause ging das Orchester mit „Zirkus Renz“ in die Vollen. Dabei begeisterte Ralf Hanisch als Solist auf dem Xylophon die Besucher. Er wirbelte nur so mit den Schlägeln auf dem Instrument. „Wie kann man nur so schnell das nicht einfache Instrument spielen?“, so die Frage der verzauberten Zuschauer und -hörer. Immer wieder gab es spontanen Applaus für die Musiker

Bekannt waren den Besuchern die Melodien aus „Colors of the Wind“ von Alan Menken, die, so die Moderatoren, auf keinem Schützenfest oder Platzkonzert fehlen dürfen. „Holen Sie Ihre Tanzschuhe heraus“ hieß es, bevor es mit dem „Tango Souvenirs“ schon fast in die Endrunde ging. Ein humorvolles Medley aus dreißig bekannten Melodien, gespielt in nur drei Minuten setzte den Schlussstrich unter das offizielle Programm. Doch das begeisterte Publikum verlangte mehrfach bei stehenden Ovationen Zugaben, die von Martijn Linderhof und seinem Orchester gerne gewährt wurden. Schließlich nach fast zweieinhalb Stunden professioneller Musikdarbietungen, verstummten die Instrumente.

Seit gut vier Monaten hatten sich die Musiker und Musikerinnen auf dieses Konzert vorbereitet. Dabei sei enorm viel Zeit investiert worden, Zeit, die den Familien fehlte, so der Vorsitzende im Gespräch mit unserer Zeitung. Sein Dank und sein Lob galt vor allem Martijn Linderhof, der nicht nur für das anspruchsvolle Programm verantwortlich zeichnete, sondern sich als „Puscher“, als „Aufpeitscher“ bewies. „Nur mit seiner Hilfe konnten wir ein solches Konzert darbieten“, so Weiß.

Nach dem Konzert ist vor den nächsten Auftritten – und so bereitet sich der Musikzug, der in diesem Jahr das 140-jährige Bestehen feiern kann, auf die anstehenden Karnevalsumzüge vor. „Und dann geht es auch schon nahtlos in die Schützenfestsaison.“ 

Mit diesem anspruchsvollen Konzert hat der Musikzug abermals sein Können bewiesen. Nicht umsonst investiert der Musikzug, der aus der Feuerwehrkapelle entstanden ist, viel Kraft und Energie in die Jugendarbeit. Damit dürfte der Nachwuchs gesichert sein. Bericht von Franz-Josef Schulenkorf, Allgemeine Zeitung vom 12.01.2026Fotos von Franz-Josef Schulenkorf


Spendenübergabe von der Nachbarschaft „Gografen“

Gescher. sk. Mit zu den alljährlichen Höhepunkten im Musikzug Gescher 1886 e.V. gehört das Weihnachtsständchen an Heilig-Abend. Seit einigen Jahren unterstützt die Nachbarschaft „Gografen“ diese Veranstaltung, indem sie warme und kalte Getränke sowie Waffeln anbieten. Der Erlös kann sich sehen lassen. Rüdiger Bosner und Rudolf Büger konnten dem Musikzug jetzt ein Schatzkästchen mit 1.580 Euro überreichen. Vorsitzender Markus Weiß sowie Kassiererin Alina Thiery nahmen diese Spende dankend an und versprachen, dass diese Summe zu 100 Prozent der Jugendarbeit im Musikzug zukommen würde.


Warten aufs Christkind mit Melodien verkürzt – erstmals auch am Marien-Quartier

GESCHER(sk). Mit dem Musikzug auf das Christkind warten - das gehört für viele Familien zu den Traditionen an Heiligabend. Rund 60 Musiker und Musikerinnen erfreuten mit ihren Instrumenten die unzähligen Besucher. Der Platz rundum das Heimathaus mochte die Besucherschar kaum fassen. Und immer mehr Menschen strömten auf den Museumshof.

Vorsitzender Weiß zeigte sich erfreut. „Ich, nein wir sind einfach fasziniert“, sagte er. Das gemeinsame Konzert der drei Orchester sei immer wieder ein Highlight für die Musiker. Neben dem Hauptorchester war der Musikernachwuchs mit dem Jugend- und dem Einsteigerorchester musikalisch vertreten.

Unter dem Dirigat von Martin Essling brachte der Musikzug die Besucher in Weihnachtsstimmung. Dabei erklangen klassische Weihnachtslieder ebenso wie in Swing oder Beat. Sämtliche Instrumente kamen zum Einsatz. „Nur das Spendenhorn spielt nicht mit, doch darf es gern gefüttert werden“, so Weiß.

Das Konzert Heiligabend gehört seit mehr als 50Jahren zu den Traditionen des Musikzuges. „Hiermit wollen wir einfach danke für die Unterstützung aus der Bevölkerung sagen“, hieß es. Dank gilt aber auch den „Gografen“. Diese Nachbarschaft übernimmt seit Jahren die Bewirtung. Der Erlös aus dem Getränkeverkauf kommt dabei der Jugendarbeit im Musikzug zugute.

Mit Zunahme der Dämmerung hieß es für die Familien langsam den Heimweg anzutreten zur Bescherung.

Zuvor hatte der Musikzug bereits den Bewohnern von Haus Hall, den Altenwohnheimen St. Pankratius, der Berkelaue sowie erstmalig dem Marien-Quartier einen Besuch abgestattet und den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Franz-Josef Schulenkorf, Allgemeine Zeitung, Ausgabe 27.12.2025

Fotos von Franz-Josef Schulenkorf


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